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Lanzarote – unbändige Vielfalt mit herbem Charme

Zerklüftete Küsten, eine bizarre Lava Landschaft, eine naturbelassene Landschaft und mehr als 60 Strände mit dem berühmten schwarzen Sand – die Kanareninsel Lanzarote bietet zahlreiche Facetten, die einen Aufenthalt zu einem echten Hotspot avancieren lassen. Hier befinden sich Kultur und Natur in harmonischem Einklang. Die geografische Lage des Eilands aus vulkanischem Ursprung, inmitten des Atlantiks vor der Küste Marokkos gelegen, ist somit ein beliebtes Ganzjahresziel für all diejenigen, die Ruhe und Entspannung aber auch eine traumhafte Umgebung mit vielfältiger Flora uns Fauna sowie zahlreichen Sehenswürdigkeiten erwarten. Die Insel ist geprägt von einem milden, niederschlagarmen Klima. Auch im Hochsommer sorgen Passatwinde für erträgliche Temperaturen von 20 bis 25 Grad Celsius.

Auf dem 845 Quadratkilometer großen kanarischen Eiland leben lediglich 130.000 Einwohner, davon rund 54.000 in der Hauptstadt Arrecife.

Cesar Manrique prägte die Kanareninsel

Der sicherlich berühmteste Bewohner von Lanzarote ist der am 24. April 1919 geborene Künstler Cesar Manrique. Wohl kaum jemand hat das Bild der Vulkaninsel so geprägt wie der Bildhauer, Maler, Architekt, Designer und Umweltschützer. Wie auch in einem Online Beitrag auf www.cesar-manrique.de nachzulesen ist, kämpfte er bereits in jungen Jahren gegen Massentourismus und Investoren, die beabsichtigten, das ursprüngliche und landschaftlich einmalige Bild Lanzarotes zu zerstören. Cesar Manrique ist es zu verdanken, dass anstatt der geplanten riesigen Hotelbunker die traditionelle Bauweise der Insel erhalten blieb. Mehr aus zwei Stockwerke hohe Bauten sind hier nicht erlaubt.

Manrique erlebte seine Kindheit wohlbehütet mit seiner Familie auf Lanzarote.

Bereits zu dieser Zeit ließ er sich von der einzigartigen Schönheit der Insel inspirieren. Mit 17 Jahren trat er als Freiwilliger an der Seite des späteren Diktators, General Franco, in den spanischen Bürgerkrieg ein.
Nach Ende des Krieges im Jahr 1939 kehrte Cesar Manrique nach Arrecife zurück, beladen mit dem Trauma des Erlebten. Nach dem er das erste Studium in diesem Jahr abgebrochen hatte, ging er 1945 nach Madrid und setzte seine akademische Laufbahn mit den Fächern Zeichnen und Malen fort. Fünf Jahre später verlässt er die „Schule für schöne Künste“ mit dem Meistertitel. Er orientiert sich an seinem Vorbild Pablo Picasso und avanciert zu einem der bedeutendsten Surrealisten. 1968 kehrt er nach Lanzarote zurück und schuf zahlreiche Kunstwerke, darunter sein 15 Meter hohes Erstwerk, das „Monumente del Campesino. Seine Kunstbauten integrierte Manrique perfekt in die Natur in die bereits bestehende Architektur. In seinen damaligen Wohnräumen ist seit dem Jahr 1982 seine Stiftung angesiedelt, die sich der Kunstförderung und dem Erhalt der Umwelt widmet.

Im Jahr 1992 kam der große Künstler bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Den größten Erfolg seines Wirkens kann er daher leider nicht mehr erleben: Als erste Insel weltweit wird Lanzarote 1993 zum UNESCO Biosphärenreservat erhoben.

Die Zeit scheint still zu stehen

Trotz der touristischen Zentren Playa Blanca oder Puerto del Carmen, scheint die Zeit in den typischen kleinen kanarischen Dörfern stillzustehen. Abseits des Massentourismus genießen die Reisenden hier die Aufenthalte mit zahlreichen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Daneben können aber auch die Kunstwerke des bekanntesten Sohnes der Insel, Cesar Manrique, bewundert werden.

 

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